SCHMERZTHERAPIE
Laser-Lösungen für die interventionelle Schmerztherapie, Orthopädie und Neurochirurgie
Minimal-invasive Lasersysteme zur Behandlung chronischer Schmerzen: PLDD, Facetten- und ISG-Denervierung sowie Knie-Denervierung
Die Diodenlaser-Technologie ist ein etabliertes, sicheres und minimal-invasives Verfahren für die perkutane Laser-Diskus-Dekompression (PLDD) sowie die Denervierung von Facetten- und Iliosakralgelenk (ISG) und bietet eine langanhaltende Schmerzlinderung. In der Orthopädie eröffnet sie einen neuen Ansatz für die Gelenkdenervierung, insbesondere zur Behandlung chronischer Knieschmerzen.
KOMBINIERTE LÖSUNG FÜR DIE RÜCKENSCHMERZEN-BEHANDLUNG
Vorteile der Technologie
Unsere Behandlungsoptionen nutzen innovative Lasertechnologie zur Schmerztherapie in Neurochirurgie und Orthopädie:
Neurochirurgie
Die von biolitec® angebotene Perkutane Laser-Diskus-Dekompression (PLDD) ist ein minimal-invasives Verfahren, das ambulant durchgeführt werden kann. Minimal-invasive Behandlungen bieten zahlreiche Vorteile für Patienten und medizinisches Fachpersonal sowie für die Nachhaltigkeit und langfristige Tragfähigkeit des Gesundheitssystems:
- Schnittfreies Verfahren
- Schnelle Erholung
- Reduzierte Schmerzen & Beschwerden
- Geringeres Komplikationsrisiko
- Verbesserte Präzision
- Bessere funktionelle Ergebnisse
- Kosteneffizienz
Bei der PLDD wird ein kleiner Flüssigkeitsanteil im Nucleus pulposus vaporisiert, was zu einer Reduktion des intradiskalen Drucks („Schrumpfeffekt“) führt und eine Abnahme des Bandscheibenvorfalls sowie der Nervenwurzelkompression bewirkt. Zusätzlich erfolgt eine thermische Ablation der intradiskalen Schmerzrezeptoren (nozizeptive Nerven), die eine wichtige Rolle in der Pathophysiologie des diskogenen Syndroms spielen.
Zur Optimierung der Schmerztherapie kann während desselben PLDD-Eingriffs eine Facetten- und Iliosakralgelenk-Denervierung durchgeführt werden – durch die Kombinationstherapie wird eine verbesserte Schmerzlinderung erreicht.
- Minimal-invasive Behandlung
- Ambulant, schnell & sicher
- Mehr als 20 Jahre Erfahrung
- Nur eine Faser für den gesamten Eingriff erforderlich
Orthopädie
Die von biolitec® angebotene Laser-Knie-Denervierung (LKD) ist ein minimal-invasives Verfahren, das ambulant durchgeführt werden kann. Minimal-invasive orthopädische Behandlungen bieten zahlreiche Vorteile für Patienten und medizinisches Fachpersonal sowie für die Nachhaltigkeit und langfristige Tragfähigkeit des Gesundheitssystems:
- Schnittfreies Verfahren
- Schnelle Erholung
- Reduzierte Schmerzen & Beschwerden
- Geringeres Komplikationsrisiko
- Verbesserte Präzision
- Bessere funktionelle Ergebnisse
- Kosteneffizienz
Darüber hinaus sorgt die 1470 nm-Wellenlänge des LEONARDO®-Lasers für eine optimale Absorption im Nervengewebe. Die Lasertherapie ermöglicht daher eine gezielte und präzise Behandlung des Gewebes mit minimaler Schädigung der Umgebung („Photothermolyse-Effekt“).
Zusätzlich erfordert die LKD-Therapie keine sensorische Testung beim Patienten. Die Präzision des Lasers und die Flexibilität der optischen Fasern erlauben es dem medizinischen Personal, sich während des Eingriffs entlang der Nerven zu bewegen, um größere Läsionen zu erzeugen und so die Behandlungsergebnisse zu optimieren.
Für den gesamten LKD-Eingriff wird nur eine Faser benötigt. Dies bietet dem Arzt mehr Flexibilität während der Behandlung und stellt einen großen Vorteil hinsichtlich Kosten und Nachhaltigkeit dar.
- Innovative Lösung zur Behandlung chronischer Knieschmerzen
- Minimal-invasive Lasertherapie
- Basierend auf mehr als 20 Jahren Erfahrung in spinalen Anwendungen
- Ambulantes Verfahren
- 20–30 Minuten
- Keine sensorische Testung beim Patienten erforderlich
- Präzises Anvisieren der Nerven (mehr Nerven & größere Läsionen)
- Möglichkeit, die Faser während der Behandlung entlang der Nerven zu bewegen
- Nur eine Faser erforderlich
- Konzipiert für langanhaltende Schmerzlinderung und Nachhaltigkeit im Gesundheitssystem
Die Lasertechnologie von biolitec® ermöglicht es mir seit vielen Jahren, akute und chronische Rückenschmerzen meiner Patienten zu behandeln. Die einfache Bedienbarkeit, Präzision und Wirksamkeit der Geräte erlauben es mir, passende Lösungen im Behandlungsverlauf meiner Patienten anzubieten. Darüber hinaus hat die Flexibilität der Behandlung es mir ermöglicht, auch chronische Knieschmerzen zu behandeln – insbesondere bei Patienten mit Arthrose oder nach Knie-TEP. Dieser neue Ansatz erlaubt es mir, die Bedürfnisse meiner Patienten zu erfüllen und ihnen präzise Lösungen zur Reduktion ihrer Gelenkschmerzen und zur Verbesserung ihrer Lebensqualität im Alltag zu bieten.
Dr. Gregor Kienbacher, Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie
Videos der Prozedur
Perkutane Laser-Diskus-Dekompression (PLDD), Erfahrungsbericht von Dr. Gregor Kienbacher
Knie Prozedur Patientenstory
Produkte
Unsere benutzerfreundlichen medizinischen Diodenlaser für die Schmerztherapie bieten eine schnelle Amortisation durch niedrige Wartungskosten, ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis und deutlich schnellere Eingriffe dank unserer Technologie.
Unser vielseitigster Laser, der die nötige Leistung bietet und mit der idealen Wellenlänge 1470 nm arbeitet (leicht kombinierbar mit 980 nm, falls erforderlich).
Dieses tragbare medizinische Lasergerät ist die Antwort auf den Bedarf an einem kompakten und wirtschaftlichen Lasersystem. Mit nur 900 g ist dieser Laser so konzipiert, dass er leicht transportiert und schnell in verschiedenen Behandlungs-Umgebungen eingesetzt werden kann.
Unsere Orthopädie-Kits basieren auf mehr als 20 Jahren Erfahrung in spinalen Anwendungen.
Sie enthalten:
- Eine Bare Fiber (360 µm) mit speziellem Y-Click-Adapter
- Eine Punktionsnadel mit einer Länge von 150 mm oder 200 mm und einem Durchmesser von 18 G (oder 21 G für zervikale Anwendungen)
Bei Anwendungen zur Gelenkdenervierung werden diese Fasern im Non-Kontakt-Modus verwendet.
Zusätzlich sind Handstücke verfügbar, um den Eingriff zu optimieren und den Komfort des medizinischen Fachpersonals während der Behandlung zu erhöhen.
Häufige Fragen
Wie kann ich als Arzt die Laser-Schmerztherapie erlernen?
Zusätzlich organisieren wir Webinare, in denen unsere Experten ihre Erfahrungen, klinische Fälle sowie technische und klinische Tipps & Tricks vorstellen.
Diese „Expert Sharing“-Sessions (1 Stunde) dienen dazu, Ihnen Ratschläge aus der Praxis zu geben, die Behandlung zu vereinfachen, Ihre Fragen zu beantworten und Ihre Fähigkeiten zu stärken.
Kontaktieren Sie uns für aktuelle Termine und reservieren Sie Ihren Platz!
Können diese Verfahren ambulant durchgeführt werden?
Wie lange dauert die Behandlung?
Welche Geräte werden für die laserbasierte Schmerztherapie benötigt?
- Der Laser selbst, wie etwa der biolitec® LEONARDO® DUAL 45 oder der LEONARDO® Mini
- Eine orthopädische Lasersonde bzw. ein orthopädisches Faser-Kit, wie die biolitec Orthopädie-Kits
- Laserschutzbrillen
- Bildgebendes Gerät für den Patienten (z. B. C-Bogen, CT, Ultraschall, MRT)
Was sind die Hauptindikationen für eine Laserbehandlung bei Knieschmerz?
Die Laser-Knie-Denervierung (LKD)-Therapie ist für die Behandlung solcher Patienten indiziert, nachdem der folgende klinische Prozess durchlaufen wurde:
- Patienten mit OA Grad 2 bis 4 (Kellgren-Lawrence-Klassifikation)
- Nach einer gründlichen Schmerzdiagnostik inklusive Bildgebung im Rahmen einer multimodalen Schmerztherapie
- Versagen konservativer Therapien:
-
Gymnastik / Selbstübungen
-
Physiotherapie
-
Topische und orale Medikation (3 bis 6 Monate)
-
Intraartikuläre Injektionen (Thrombozytenreiches Plasma (PRP), Steroide, Hyaluronsäure u. a.)
-
- Erfolgreiche diagnostische Blockaden (>50 % Schmerzlinderung)
Was sind die Indikationen und Kontraindikationen für die Perkutane Laser-Diskus-Dekompression (PLDD) sowie die Facetten- und ISG-Denervierung?
Hauptindikationen:
- Lumbale Bandscheibenvorwölbung (Contained lumbar disc herniation)
- Zervikale Bandscheibenvorwölbung (Contained cervical disc herniation)
- Thorakale Bandscheibenvorwölbung (Contained thoracic disc herniation)
- Rückenschmerzen
- Lumbale Spinalkanalstenose
- Facetten-Gelenks-Denervierung
- Sakroiliakalgelenks-Denervierung
Kontraindikationen:
Für alle minimalinvasiven chirurgischen und endoskopischen Verfahren gelten die entsprechenden Kontraindikationen, die vom behandelnden Arzt vor einer geplanten Laserbehandlung sorgfältig geprüft werden müssen. Diese umfassen unter anderem:
- Unverträglichkeit von Anästhetika
- Erhöhtes Risiko einer Perforation oder Gewebeerosion (z. B. nach Bestrahlungstherapie)
- Koagulopathie oder Therapie mit Antikoagulanzien
Wie viele Fasern sollten während des PLDD- oder LKD-Verfahrens verwendet werden?
Für den gesamten Eingriff wird nur eine einzige Faser benötigt. Dies macht unsere Lösung sehr kosteneffizient, schnell und sicher. Sie ist einfach zu erlernen und lässt sich problemlos in den klinischen Alltag integrieren.
Welche Art der Bildgebung sollte beim LKD-Verfahren verwendet werden?
Es gibt keine Einschränkung – die Wahl hängt von Ihren persönlichen Präferenzen als Chirurg ab: Zur intraoperativen Orientierung können Fluoroskopie (C-Bogen), Computertomographie (CT) und/oder Sonographie (Ultraschall) einzeln oder in beliebiger Kombination eingesetzt werden.
Was sind die Hauptunterschiede zwischen medizinischen Laseranwendungen und Radiofrequenz (RF)?
Die Lasertechnologie ist insbesondere für ihre Präzision und Kohärenz (sowohl räumlich als auch zeitlich) bekannt.
- Die räumliche Kohärenz ermöglicht eine extreme Präzision im zu behandelnden Bereich.
- Die zeitliche Kohärenz liefert eine spezifische Wellenlänge, deren Eigenschaften optimal an das ausgewählte Gewebe (z. B. Nerven) angepasst ist.
Dies ermöglicht Chirurgen und medizinischem Fachpersonal eine gezielte und präzise Behandlung des Gewebes, ohne das umliegende Gewebe zu schädigen („Photothermolyse-Effekt“).
Darüber hinaus erfordern Laser-Denervierungsverfahren keine sensorische Testung beim Patienten. Dieser einzigartige Vorteil erlaubt es zudem, während der gesamten Therapie nur eine einzige Faser zu verwenden – und macht die Laser-Denervierung damit zu einem kosteneffizienten Verfahren für ein nachhaltiges Gesundheitssystem.
Was ist der Unterschied zwischen Kontakt- und Non-Kontakt-Fasern/-Laseranwendungen?
Kontaktfasern werden direkt auf das Gewebe aufgebracht und kommen für Schnitte (Inzisionen) zum Einsatz.
Non-Kontakt-Fasern werden oberhalb des Gewebes gehalten, so dass der Laserstrahl das Gewebe aus einer Entfernung trifft. Der Non-Kontakt-Ansatz eignet sich ideal für Ablation und Koagulation und wird daher ausdrücklich für Gelenks-Denervierungen empfohlen, wie z. B. die Laser-Knie-Denervierung (LKD) oder die Facetten- und ISG-Denervierung.
Was sind die Hauptindikationen für eine Laserbehandlung bei anteriorer postoperativer Knieschmerz (z. B. nach Knie-TEP)?
Die Laser-Knie-Denervierung (LKD)-Therapie ist für die Behandlung solcher Patienten indiziert, nachdem der folgende klinische Prozess durchlaufen wurde:
- Patient mit postoperativen Knieschmerzen
- Nach einer gründlichen Schmerzdiagnostik inklusive Bildgebung im Rahmen einer multimodalen Schmerztherapie
- Versagen konservativer Therapien:
-
Gymnastik / Selbstübungen
-
Physiotherapie
-
Topische und orale Medikation (3 bis 6 Monate)
-
Intraartikuläre Injektionen (Thrombozytenreiches Plasma (PRP), Steroide, Hyaluronsäure u. a.)
-
-
Erfolgreiche diagnostische Blockaden (>50 % Schmerzlinderung)
Die Inhalte dieser Website richten sich ausschließlich an medizinisches Fachpersonal und nicht an die allgemeine Öffentlichkeit.
Patienten, die Informationen zu Behandlungen suchen, sollten einen qualifizierten Arzt oder eine qualifizierte Ärztin konsultieren. biolitec® erteilt über diese Website keine medizinische Beratung.