Diabetische Retinopathie
Die diabetische Retinopathie ist eine der häufigsten Erblindungsursachen bei Menschen im Alter zwischen 20 und 65 Jahren. Allein in der Bundesrepublik erblinden rund 10.000 Menschen infolge ihrer Diabeteserkrankung.
Insbesondere kleine und kleinste Gefäße werden geschädigt. Bluthochdruck, Übergewicht oder Fettstoffwechselstörungen verstärken die negativen Gefäßeffekte.
Neben anderen Organen sind vor allem die Augen betroffen, wo naturgemäß kleinste Blutgefäße z. B. die Netzhaut durchziehen. Die fortschreitende Beeinträchtigung der Sehleistung ist eine Folge von neu gebildeten Blutgefäßen, die in die Netzhaut oder den Glaskörper einwachsen.
Diese verursachen Blutungen, der Lichteinfall auf die Netzhaut wird gestört. In Folge vermindert sich das Sehvermögen erheblich.
Bisher gibt es nur eine wirksame Therapie, nämlich die Laserkoagulation der Netzhaut, um die neu gebildeten Gefäße zu veröden. Erst durch diese Methode konnte die Rate der Erblindungen um fast 90 Prozent gesenkt werden - eine echte Perspektive für Diabetiker.